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Es heißt, das 21. Jahrhundert wird medizinisch betrachtet das Jahrhundert der chronischen Virusinfektionen. Laut gebrüllt, so am Anfang eines Jahrhunderts, aber da mag etwas dran sein. Waren die Akutinfektionen und ihre Überwindung bisher Fokus, erkennen wir so langsam, dass viel mehr Viren als bisher gedacht im Körper weiter existieren und ein neues Kapitel lostreten können. Aktuell gewinnt EBV, der Epstein Barr Virus, an Aufmerksamkeit. Er gehört zu den Herpesviren und während wir in der Vergangenheit nur seine akute Manifestation als infektiöse Mononukleose (= Pfeiffersches Drüsenfieber) betrachteten, stellt die Forschung immer mehr Zusammenhänge auch mit anderen Veränderungen im Körper fest. EBV z.B. wird mit der Entstehung von 1-2% aller Krebsarten in Verbindung gebracht. Neuere Theorien gehen noch weiter.

 

Das Medical Medium Anthony William (ein Nicht-Mediziner, der durch geistigen Kontakt die Vorgänge seiner Klientinnen erfasst) fand für seine Klienten z.B. heraus, dass viele Schilddrüsendiagnosen, Multiple Sklerose, Chronische Erschöpfungssyndrome, chronische Schmerzsyndrome etc. oftmals durch eine chronische Infektion mit EBV entstanden. Unser Immunsystem wird aktiv und kämpft und weil wir bisher nicht davon ausgehen, dass EBV nach der Erstinfektion im Körper still weiter persistiert, suchen wir nicht danach und sagen „autoimmun“. Der Körper, also die Natur, soll sich gegen sich selbst richten?

Zwei Meinungen – zwei Wege

Es ist gängige Lehrmeinung, aber sie ist und bleibt eine Theorie, der ich noch nie wirklich folgen konnte. Es macht für mich eigentlich nur Sinn, dass der Körper etwas in den Zellen aufspürt, was dort nicht hingehört. So kann z.B. EBV die verschiedensten Geweben reizen und entzünden: die Myelin-Scheiden der Nerven, das Schilddrüsengewebe und und und – daher die vielen möglichen Symptome.

 

Nun entscheidet aber die Theorie über die Krankheitsentstehung maßgeblich die Therapie.

Der Ansatz, das Immunsystem zu stärken, ist der Weg der alternativen Heilkunde, währenddessen die Schulmedizin das Immunsystem zu unterdrücken sucht – aufgrund der Annahme, dass es überreagiert. Es sind zwei gegensätzliche Meinungen, die zu zwei gegensätzlichen Therapien führen, die schon immer für viel Reibung gesorgt haben. Verständlich, weil viel Leid in diesen Umständen existiert und ein schnelles, vorübergehendes  Verstummen der bedrohlichen Symptome durch Unterdrückungsmethoden zunächst sehr verlockend ist. 

Ich beschäftige mich seit der Literatur Williams ersten Buches verstärkt mit den Möglichkeiten der Aromatherapie unserer zunehmenden Zivilisationsleiden. Denn ich bin überzeugt, dass die ganzheitlichen Informationen der Düfte uns sowohl pharmakologisch relevante Stoffe bieten, die das Immunsystem stärken und spezifisch antiviral wirken, als auch psychisch für Widerstandskraft, Zentrierung und Entspannung sorgen, um präventiv und akut ein gesundes Psycho-Milieu zu schaffen.

Wenn Herpes zuschlägt…

Viele werden es leidlich selbst kennen: Die Infektion mit Herpes simplex Typ 1 (HSV 1) bleibt ein Leben lang und bei bestimmten akuten Stresssituationen beginnt das Kribbeln an den Lippen und zeigen sich alsbald Fieberbläschen. (Aromatherapeutische Abhilfe ist möglich mit dem Aufsprühen von Melissenhydrolat oder Auftragen von verdünntem Melissenöl. Alternativ kann pures flüssiges Vitamin E aufgetragen werden.)

Der Herpesvirus HSV 1 persistiert im Körper, zumeist in den Neuronen des Nervus trigeminus und des Ganglion trigeminale – das ist bekannt. Warum sollte nicht auch EBV verbleiben können, das schließlich zur gleichen Virusgruppe gehört?

Die Strategie würde also lauten: Stress reduzieren, damit das Virus keine Chance hat, sich zu zeigen. Und wenn es aktiv ist, dann mit gezielt antiviralen Stoffen für Eindämmung sorgen.

 

Nachgewiesenes antivirales Spektrum ätherischer Öle und mögliche Erweiterungen

Während wir für Bakterien und Pilze schon viele Studien und lange Listen haben, welche ätherischen Öle jeweils am effektivsten abtötend wirken, sieht es für Viren noch rar aus. Antivirale Pflanzen sind jedoch spätestens seit dem Aufkommen von HIV ein Forschungsgebiet. Zur Effektivität bei HIV finden sich auch im Feld von Ätherisch-Öl-Pflanzen einige Studien. Zitronenmelisse, Salbei und Pfefferminze als wässriger Auszug der trockenen Blätter hemmten die Infektiösität von HIV.

Kleine Anmerkung: In getrockneter Zitronenmelisse finden wir so gut wie kein ätherisches Öl mehr. Nicht mal mehr Hydrolat kann daraus gewonnen werden. Melisse muss quasi sofort auf dem Feld verarbeitet werden – das ist einer der Gründe, warum das Öl so teuer ist. Generell, unabhängig von der Melisse, findet sich auch in einem wässrigen Auszug nur wenig bis kein ätherisches Öl, da jenes fettlöslich ist. Die Wirkung findet sich in Pflanzen eben nicht nur in einem einzigen Stoff, sondern wird breiter und mit verschiedenen Stoffgruppen materiell abgedeckt. So kommt es zu ähnlichen Wirkungen bei verschiedenen Pflanzenprodukten.

In neueren Studien werden antiviral wirkende Pflanzen, die sich als wirksam bei HIV gezeigt haben, auch gleich bei anderen Viren getestet, um das Spektrum aufzuzeigen. Heute fällt EBV mit in die Testung und oft zeigt sich, dass jene Pflanzen auch bei EBV sehr effektiv sind.

Worauf wir in Aromatherapie-Standardwerken zurückgreifen können, ist die oft zitierte Wirkung bei Herpes simplex. Vielleicht zeigt sich bei gezielter Untersuchung zukünftig, dass jene auch für andere Herpes-Viren Wirksamkeit zeigen.

Pflanzen lehren Zusammenhänge

Ausgehend von all diesen Zusammenhängen können wir aktuell nur Hypothesen anstellen. Eventuell helfen sie uns sogar, EBV assoziierte Symptome und Erkrankungen besser zu verstehen. Hier hilft es insbesondere, auf zusammenhängende Bilder innerhalb einer einzigen Pflanze zu achten. 

Beispiel: Die Italienische Immortelle (Helichrysum italicum) wirkt sowohl gegen den Keuchhusten-Erreger Pertussis als auch bei Neurodermitis. Das Hydrolat der Immortelle aufgesprüht, vermag den Juckreiz der betroffenen Stellen zu nehmen und wirkt hautregenerierend.

Psycho-aromatherapeutisch gräbt Immortelle ziemlich tief in Traumata, die sie aus dem Unbewusstsein, aus der Unterdrückung, ins Unterbewusstsein der REM-Phasen unseres Schlafes bringt. Wir können diese Themen dann im Traum aufarbeiten, ohne uns damit im Alltag zu belasten. Dennoch ist dieses Öl herausfordernd und gehört zu den „Fortgeschrittenen-Ölen“, die am besten unter fachlicher Begleitung verwendet werden.

Nun hat sich alternativmedizinisch ein Zusammenhang zwischen Pertussis und Neurodermitis herausgestellt. Sei es die Keuchhusten-Infektion selbst oder die Impfung dazu: Manchmal ist der Zeitpunkt oder der Umstand so ungünstig, dass es irgendwo in der Immunantwort klemmt. Heilpraktiker, die mit Nosoden den Pertussis-Erreger ausleiten, haben erstaunliche Heilungsquoten bei den meisten Neurodermitis-Erkrankten. Seit dieser Entdeckung der Zusammenhänge in den Pflanzen selbst, bin ich sehr achtsam darüber im Allgemeinen geworden und gebe das hiermit gern weiter.

Schauen wir uns ein paar Hoffnungsschimmer an:

Litsea cubeba – Litsea-Öl

Hinter dem Litsea-Öl des Ätherisch-Öl-Marktes steckt ein Duft, der vielleicht zitroniger als Zitrone riecht. In seiner Heimat China sind einige Litsea-Arten bekannt und es gibt eine Studie, die vielen anderen Litsea-Arten eine antivirale Wirkung bei HIV, aber auch EBV, nachweisen konnte. Verantwortlich sind Sesquiterpenverbindungen, die eine Stoffgruppe in ätherischen Ölen ausmachen. In Litsea verticillata (welche im Hauptfokus der Studie stand) wurden einige dieser Verbindung neu entdeckt.

[Foto von Litsea cubeba von http://www.flickr.com/photos/plj/]

Litsea – bei bedrohlichen Ängsten

Aromatherapeutisch ist noch gar nicht so viel über Litsea bekannt. Es wirkt stark entzündungshemmend insbesondere bei Entzündungen des Magen-Darm-Traktes. Die anti-infektiöse Wirkung wird eher präventiv in Grippezeiten eingesetzt. Es wirkt sehr beruhigend und wird mit Erfolg bei Schlafstörungen, Ängsten und Nervosität gebraucht. Insbesondere entspannt es den Brustkorb, kommt daher auch bei eher psychisch bedingten Herzrhythmusstörungen zum Einsatz. Man wies bisher eine abtötende Wirkung auf Escherischia coli nach. Im Kontext von EBV ist interessant, dass in vitro gezeigt werden konnte, wie Litsea-Dampf  die Apoptose (den Zelltod) von non-small cell lung cancer (Lungenkrebsform) initierte, ohne gesundes Gewebe zu schädigen (wegen der möglichen Tumorgenese mit EBV). Eine mögliche abgeleitete Anwendungsform wäre die trockene Inhalation von einem Tropfen Litsea-Öl im Macholdt Aktiv-Inhalator (Affiliate Link). Ohne die Pflanze bisher genauer psycho-aromatherapeutisch untersucht zu haben (das steht auf meiner To-Do-Liste), vermute ich ein Thema mit lebensbedrohlicher Angst. Sowohl die bisher bekannten Wirkungen des Öles passen, als auch die These der Neuen Medizin, dass sich hinter Lungenkrebs das Thema „Angst ums Leben“ zeigt.

Melissa officinalis – Melissenöl

Die Echte Melisse bzw. Zitronenmelisse ist vielzitiert in Empfehlungen bei Lippenherpes. Auch Studien belegen die Effektivität und zumindest ansatzweise den Wirkungsmechanismus bei Herpes simplex Typ 1 (der häufigste Erreger von Lippenherpes). Eine Studie zeigt sogar, dass die ätherischen Öle von Melisse, Pfefferminze und Teebaum gegen aciclovir-resistente Herpes-simplex-Stränge wirken. Gegen Vielstoffgemische, die auch noch von Charge zu Charge natürlich variieren, können sich keine Resistenzen bilden. Außerdem haben wir das ganzheitliche Element dabei. Eine weitere Studie zeigt die antivirale Wirkung der Melisse, speziell des ätherischen Öls, auch bei Herpes simplex Typ 2.

Melisse – bei emotionaler Überforderung

Melisse ist ein ganz fantastisches Anti-Stress-Mittel. Unter ihrem Einsatz verschwinden auch gern herzpsychotische Symptome. Wenn man sich in Probleme hineingesteigert hat, die gar nicht wirklich die eigenen sind oder wenn einem alles zu viel wird, vor allem emotional, hat nicht nur Herpes simplex gute Chancen, sondern ist auch Melissenduft eine gute Hilfe. Mit ihr können wir uns vom Zuviel ausruhen. EBV wurde für Melisse noch nicht untersucht. Doch vieles spricht dafür, dass das antivirale Herpes-Spektrum für Melisse größer ist, als das bisher untersuchte.

Auch der oben genannte Anthony William behandelt viele seiner EBV-assoziiert erkrankten Patientinnen mit Melisse. In seinem Buch „Mediale Medizin“ schreibt er auf S. 88 (jedoch ohne weitere Quelle)

„Zitronenmelisse: wirkt antiviral und antibakteriell; tötet EBV-Zellen ab und stärkt das Immunsystem.“

Melaleuca alternifolia – Teebaumöl

Es gilt als das am besten untersuchteste ätherische Öl. Teebaumöl wird mit unserem hiesigen Lavendel in Bedeutung und Bandbreite bei der Verwendung bei den Einheimischen Australiens verglichen. Teebaum ist wirklich ein Breitband-Alles-Könner, wenn es um Infekte geht. Es ist antibakteriell, antimykotisch (gegen Pilze), antiparasitär und antiviral mit jeweils großem Spektrum.

Was viele nicht wissen: Es ist das am kürzesten haltbare ätherische Öl, weil es sehr schnell bei Sauerstoffkontakt oxidiert und damit sehr hautreizend wird. Im Privathaushalt rät man zu einer Haltbarkeit nach Öffnung von 6 Monaten.

Bis dahin ist es sogar so hautfreundlich, dass man es (an Verdünnung denken) an Schleimhäuten verwenden kann (nur unter heilpraktischer / ärztlicher Anleitung und Empfehlung!).

Die Wirkung bei Herpes simplex ist gerne Thema in Teebaum-Studien. Während man versuchte, die antimikrobielle Wirkung einem einzigen Inhaltsstoff (Terpinen-4-ol) zuzuschreiben, kommt eine Studie dankbarerweise zum Schluss, dass dies zu kurz gedacht und eine Interaktion verschiedener Inhaltsstoffe verantwortlich ist.

 

Teebaum – Vertrauen, um sich in Bearbeitungsprozesse hineinbegeben zu können

Psycho-aromatherapeutisch kommt Teebaum zum Einsatz, wenn wir den Impuls brauchen, dass wir endlich nicht mehr gegen etwas ankämpfen sollen, von dem wir glauben, es würde uns schlichtweg überrollen. Wir sollen lernen, uns zu ergeben. Es braucht ein gewisses Sicherheitsgefühl, wenn wir tatsächlich für solche Prozesse erst einmal vom Alltag auszufallen scheinen. Diese Angst, ist dem Teebaum bekannt. Doch der Kraftzuwachs und die Klarheit, die uns danach erwarten, sind es wert.

Cinnamomum camphora CT 1,8-Cineol – Ravintsaraöl

Ergänzen möchte ich diese kleine Sammlung um ein ätherisches Öl, das in den Standardwerken der Aromatherapie ganz konkret bei Mononukleose, also dem vom Epstein-Barr-Virus ausgelösten Pfeifferschen Drüsenfieber, angezeigt ist. Daneben wird es für viele weitere virale Erkrankungen genannt, wiederum Herpes simplex-Infektionen, Herpes Zoster (Varizella zoster Virus), Hepatitis, Typhus, virale Darmentzündungen, Influenza und Keuchhusten (Pertussis).

Das ist eine ziemlich beeindruckende Liste und so einige Indikationen fallen unter die Behandlungsbeschränkung nur bei Ärzten.

Verwirrspiel um den Namen – Studienlage *nicht vorhanden*

Zu meiner Verwunderung entdecke ich keine Studien, die diese erfahrungsheilkundlichen Anwendungen untersuchen. Möglicherweise gibt es hier Zuordnungsschwierigkeiten, da Ravintsara in der Vergangenheit oft mit Ravensara verwechselt und gleichgesetzt wurde. Ravensara (Ravensara aromatica, Syn. Ravensara anisata)  ist der Nelkennussbaum, dessen ätherisches Öl mit einem beachtlichen Anteil Methylchavicol (ca. 90 %) problematisch in der körperlichen Anwendung ist und nicht in der hiesigen Aromatherapie eingesetzt wird. Es gab vor ein paar Jahren eine Einigung der British Essential Oil Association mit Madagassischen Botanikern, das Öl aus den Blättern von Cinnamomum camphora zukünftig „Ravensara/Ravintsara“ zu benennen (Quelle: Wabner/Beier: Aromatherapie, 2. Auflage, Urban & Fischer 2012). Ob das dem ganzen zuträglich ist, weiß ich nicht.

Ravintsara – Zu sich selbst zurückfinden

Wem die Erfahrung genügt – und Ravintsara ist ein bewährtes Mittel bei viralen Erkältungen – der mag sich dennoch auf Ravintsara einlassen, um den Epstein-Barr-Virus in Schach zu halten.

Der psycho-aromatische Hintergrund ist jedenfalls einer, der uns allen, die wir uns von der Hektik und dem „Es ist eben so“ getrieben fühlen. Ravintsara macht uns aufmerksam, wo wir uns durch Übermut und Unbedarftheit in Situationen gebracht haben, in denen wir uns verausgaben. Das können Abhängigkeitssituationen und Verstrickungen sein. Wir haben es vielleicht nicht besser gewusst oder sind unüberlegt Hals über Kopf hineingerudert. Das kann mal passieren – rudern wir jetzt aber lieber wieder hinaus.

 

Ravintsara gibt uns dafür etwas Kraft zurück, denn das Öl verbessert unsere Atmung, lässt wieder mehr Freiraum im Brustraum zu. Atmung ist unsere Nummer 1 der Energiegewinnung. Diese ist unbedingt nötig, denn bei langwierigem Aktivgeschehen mit Epstein-Barr-Virus steht Erschöpfung an 1. Stelle der genannten Symptome. Auch jene wird erfahrungsheilkundlich bei Ravintsara angegeben.

Wichtig beim Einkauf: Ravintsara ist eines der 3 ätherischen, die aus dem Kampferbaum, Cinnamomum camphora, gewonnen wird. Wächst dieser auf Madagaskar bildet er ein ganz anderes biochemisches Spektrum aus, als woanders. Dieses ist reich am schleimlösenden und auf den Atemtrakt wirkenden Oxid 1,8-Cineol. Deshalb heißt es in der Angabe zu dem Öl auch „CT 1,8-Cineol“ (CT = Chemotyp).

Ganzheitlich denken, bleibt die Devise

… und sich flexibel, unvoreingenommen und forschend auf neue und alte Symptome einstellen. Ätherische Öle haben schon bei vielen gerade resistenten Bakterien- und Pilzstämmen helfen können und sind nicht von ungefähr in Laboren via Aromatogramm individuell austestbar. Sie werden uns auch noch viel mehr als bisher bei Viren unterstützen können. Zumindest erfahrungsheilkundlich sind viele Ätherisch-Öl-Pflanzen für Infektionserkrankungen verwendet worden, bei denen schulmedizinisch Geprägte vielleicht erst einmal die Augenbrauen hochziehen dürften (Typhus, Malaria etc.). Aber letztlich ist bisher jede wirksame Medizin aus der Natur gekommen. So blicke ich gespannt in die Forschungen der nächsten Jahrzehnte und auf eine Medizinwelt, die sich gegenseitig unterstützt und integriert, statt konträre Wege zu gehen versucht.

Bitte beachten: Dieser Artikel dient lediglich der Information. Er ist in keinem Fall als Anwendungshinweis zu verstehen. Wenn Sie einen Verdacht auf eine Erkrankung oder den Wunsch der Behandlung einer Erkrankungen haben, wenden Sie sich bitte an Heilpraktikerinnen und Ärztinnen. Ätherische Öle dürfen nicht innerlich eingenommen werden. Eine verantwortungsbewusste Behandlung mit ätherischen Ölen erfahren Sie bei in Aromatherapie ausgebildeten Heilpraktikerinnen und Ärztinnen.

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