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Schon an anderer Stelle steht es im Raunachtskalender geschrieben: In den Überlieferungen wird nicht sauber zwischen Tanne, Kiefer und Fichte getrennt. Ihnen allen wurde die Bedeutung als Mutterbaum und Symbol des ewigen Lebens zu dunkelster Zeit des Jahres zugeschrieben. Für jene, die sich jedoch eher in einer Fichtengegend aufhalten, ist jene natürlich bedeutender. Schauen wir uns zur 7. Raunacht die Bedeutung und geistige Wirkung der Picea abies an.
Sein desinfizierender Ruf eilt ihm voraus, dem Burgunderharz. So wird das gereinigte Fichtenharz auch genannt. Seine Konsistenz ist sehr splitterich, oft bekommt man es daher recht fein gepulvert zu kaufen – es ist erstaunlich trocken. Dafür zerfließt es auf dem Räucherstövchen und kann mitunter Feuer fangen. Vorsicht also, doch es lohnt sich. Wir sollen nutzen, was vor unserer Haustür wächst. Glücklich, wer Fichten dazu zählen kann. Die starke Reinigungskraft ist jetzt genau das Richtige. Sie desinfiziert nicht nur Krankenzimmer und Kranke selbst – von Krankheiten soll man mit ihr genesen und krankmachende Einflüsse können so bestens mit ihr aus dem eigenen Reich verbannt werden.

Die geistige Wirkung der Fichte

Ein Baum dessen Duft betören und berauschen und uns mit Euphorie erfüllen soll, ist ein spannender Kommunikationspartner. Mit der Fichte erlebt man ein Auf und Ab, ein Hin und Her, wie auf dem Jahrmarkt, doch stets mit dem Ziel der besten Ausrichtung im Leben. Ihr Duft macht uns auf die wahren Gesichter in unserer Umgebung aufmerksam und enthüllt, wenn sie unser Licht verschlucken. Mit Schnelle und Elan bewegen wir uns zu einem anderen Ort, einer neuen Ausrichtung – tut uns diese gut für den Moment? Sammeln wir hier genug Licht, das unser eigenes Licht zum Strahlen bringt und erhält? Das ist das Geheimnis der großen Reinigungskraft der Fichte! Sie stand damit schon bei den Germanen im Ruf den Tod zu überwinden, nunja, Saturncharakter eben, ein Winterwendenzeit.

Uns wird bewusst, dass wir nur solange so flexibel handeln können, wenn wir sicher auf großer Fläche verankert sind. Die Fichte ist ein Flachwurzler. Weit reichen ihre Verankerungen, eine weites Feld wird zu unserer potentiellen Lebensmitte, zumindest haben wir viel Entscheidungsspielraum. Tanne und Kiefer sind hier als Gegensatz Tiefwurzler, sogar eigentlich Pfahlwurzler. Solch ein Detail hilft oft, zu unterscheiden, welcher Duft gerade passender ist, wenn man denn die Auswahl hat.

Die 7. Raunacht

Die 7. Raunacht steht für den Juli des kommenden Jahres (denkt immer dran, wenn ihr eine andere Zählung habt, bleibt bei eurer, wenn sie für euch stimmig ist). Ein Hochsommer-Monat, Ferienzeit. Ein Kontrastprogramm zu unserer aktuellen Jahreszeit, wenn wir viel Zeit draußen verbringen, das Getreide hoch steht, die Vögel durcheinander zwitschern… Stimmt euch darauf ein, wenn ihr etwas Fichtenharz verräuchert oder am ätherischen Öl gerochen habt – oder wenn ihr irgendwas anderes verräuchert habt (den heißgeliebten Lorbeer schon wieder, oder so).

 

Schreibt den Traum auf, den ihr in der Nacht zum 30.12. habt. Geht es euch auch so, dass ihr noch intensiver träumt. Es heißt, die aktuellen Träume halten Hinweise für den jeweiligen Monat bereit.

Ich ziehe gerne eine Karte, die mir das große Monatsthema verrät. Neulich fragte ich mich, wieso ich das eigentlich mache. Was hilft es mir? Man könnte doch viel besser eine Karte mit der Absicht ziehen, Hinweise zu bekommen, welche Kraft, Fähigkeit oder Fokus hilfreich beim Bewältigen der Aufgaben im jeweiligen Monat sind. Damit ist dann irgendwie mehr anzufangen. Mein Lieblingskartenset um warnende oder helfende Hinweise auf Fähigkeiten etc. zu bekommen, ist das Göttinnengeflüster.

Andererseits ist es ein fantastischer Beweis, dass Divination in den Raunächten so gut funktioniert, wenn man „nur“ eine Themenkarte zieht. Ich zog in den vielen Jahren in den Raunächten nur einmal die Tarot-Karte „Die Liebenden“ – es kam tatsächlich so, dass ich in jenem Monat meinen späteren Mann kennenlernte.

Oh das klingt nach Märchenzeit. Ein wunderschönes Märchen, in dem der erste Blick schon alles entschied, ist die Geschichte von König Drosselbart. Dieses Mal gibt es keinen Text, sondern einen Link zur Mediathek zum Anschauen dieser Neuverfilmung (wirklich empfehlenswert).

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Rätselfrage

Fichte oder Tanne? Schon im botanischen Namen der Fichte, Picea abies, steckt ja die Tanne, Abies ssp., drin – die Verwechslung geht sogar im Namen weiter. Aber unterscheiden kann man sie dennoch, wenn man einem Exemplar beim Wandern entdeckt. Einen Unterschied habe ich euch schon genannt, aber nicht immer erkennt man wohl so leicht, ob es ein Flach- oder Tiefwurzler ist. Es gibt viel leichtere und eindeutige Unterscheidungsmerkmale zwischen den beiden. Nennt mir 3 und ihr ergattert euch wieder ein Los.
Die Antwort:

Viel zu nennen gibt es da und jene, die mitgemacht haben, lagen alle richtig. „Fichte sticht, Tanne nicht“, ist der berühmteste Unterscheidungsspruch. Hier gibt es ein Video nebst Artikel, um wichtige Erkennungsmerkmale unterscheiden zu können.

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